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IGA Bauarbeiten abgeschlossen/60 Meter hoher Turm wird zum Wahrzeichen für Hanse-Messe und IGA-Park 2003 |
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Der Turm ist 60 Meter hoch und hat einen Durchmesser von fünf Metern. Durch seine nächtliche Beleuchtung stellt er sowohl nachts als auch am tage eine unverwechselbare Landmarke dar und wird zum Wahrzeichen der IGA und der Hanse-Messe. Technische Meisterleistung Der Tensegrity-Turm
setzt sich aus sechs übereinandergestellten 8,30 m hohen, um 30
Grad verdrehten, prismatische Dreieckselementen - sogenannte Twistelementen
- zusammen, die jeweils aus drei Stahlrohr-Druckstäben, drei hochbelasteten
Diagonalseilen und drei dünneren Horizontalseilen bestehen. Den
oberen Abschluss bildet eine scheinbar schwebende Edelstahlnadel, die
wie das Tensegrity-Tragwerk des gesamten Turms einen skulpturalen Charakter
hat. Sie wird mittels Seilen in das oberste Element gehängt und
ragt 12,50 m über den Turm hinaus. Ein auf Bohrpfählen gegründeter
Betonsockel mit einem Durchmesser von 8 m bildet den Basispunkt der
Turmkonstruktion. Der Begriff Tensegrity wurde von dem amerikanischen
Erfinder, Ingenieur und Architekten R. Buckminster Fuller geprägt
und setzt sich aus den Begriffen "tensional" und "integrity"
zusammen. Echte Tensegrity-Tragwerke bestehen aus einem kontinuierlichen
System von Zugelementen und einem diskontinuierlichen Subsystem von
Druckelementen. Diese extrem leicht wirkenden Systeme verdanken ihre
Stabilität der sehr hohen Vorspannung aller Komponenten. Das besondere des
Turmes, dessen Spitze sich im Sturm bis zu 1,50 m hin- und herbewegen
wird, ist die auf den ersten Blick verwirrende Anordnung seiner Komponenten.
Nach einiger Betrachtung offenbart sich dann aber die innere Ordnung
des Turmes, dessen Ansicht je nach Standpunkt des Betrachters völlig
verschieden erscheint. Nachts wird der Turm über im Sockel angeordnete Bodenstrahler beleuchtet. Durch das Licht- und Schattenspiel der einzelnen Zug- und Druckstäbe wird sein skulpturaler Charakter verstärkt. Zusätzlich dient ein Hochleistungsscheinwerfer als Effektbeleuchtung, der bei Veranstaltungen eng gebündeltes weitstrahlendes Licht ermöglicht. Dem Turm liegen die Planungen des Hamburger Architektenbüros gmp - von Gerkan, Marg und Partner zugrunde, die auch die Planung für die Messehalle und die Tagungsrotunde ausgeführt haben. Die Bauausführung lag in den Händen der Mero GmbH & Co. KG aus Würzburg. |
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Fotos:
© GROSS
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Jochen Michaels |
IGA
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