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Rhododendron
und japanische Azaleen gehören zu den edelsten Pflanzen, die unsere
Gärten schmücken können. In der gleichnamigen IGA-Blumenschau,
die vom 8. bis 22. Mai zu sehen ist, erwartet die Besucher ein Feuerwerk
an Farben und Formen. Nur mit Hilfe ganz bestimmter Tricks wie zum Beispiel
dem gekonnten Vortreiben, können die edlen Pflanzen zu dieser Jahreszeit
in voller Blüte gezeigt werden. Im Freiland - im Rhododendron-Hain
der IGA - wird die Blütenpracht erst in drei bis vier Wochen zu
sehen sein. Es sind nicht nur kleine Pflanzen, die in der Blumenschau
ausgestellt werden, auch große und alte Gewächse sind zu
sehen. Rhododendron sind ein Schmuck für jeden Garten, wenn man
sie mit der passenden Bepflanzung in Szene setzt. Stauden und Gehölze,
die sich zu den beliebten Blütenpflanzen gut machen, stehen in
der Blumenschau ebenfalls auf dem Programm. Der größte Teil
der Aussteller kommt übrigens aus dem Ammerland in Niedersachsen
- dem größten Anbaugebiet für Rhododendron und Moorbeetpflanzen
in Deutschland.
Eine weitere Besonderheit der Blumenschau sind die vielen Neuheiten,
die ein deutscher Züchter in der Internationalen Blumenhalle vorstellt.
Dazu kommt ein großer Informationsbeitrag über die neuen
"Inkarho-Rhododendron", die auch auf Böden mit viel Kalk
ohne Schwierigkeiten gedeihen. Gut zu Rhododendron und japanischen Azaleen
passt Ahorn. Die Vielfalt der Bäume mit dem attraktiv gefärbten
und geschlitzten Laub ist fast unendlich - ein Aussteller präsentiert
sie in der Internationalen Blumenhalle.
Wem die Blumenschau
"Edler Schmuck unserer Gärten" Geschmack auf mehr gemacht
hat, der sollte sich in den nächsten Wochen den Rhododendron-Hain
in der Nähe der Schwimmenden Gärten anschauen - dort wird
die Blüte der edlen Pflanzen noch bis Mitte Juni andauern.
Foto: IGA 2003
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