Erstmals
ist ein Außenstandort mit einer großen Aktion im Programm
der IGA vertreten. Mit akrobatischen Kunststücken auf der Warnow
begeistern die Wassersportler am Wochenende die IGA-Besucher. Kleiner
Tipp: vom Traditionsschiff haben Sie die beste Sicht auf die Darbietungen.
Nähere Informationen
zu Wasserski in Feldberg finden Sie unter www.best-of-wasserski.de
Richtig spannend
wird es im Sommer: dann finden in Feldberg die Wasserski Jugend- und
Junioren Europameisterschaft vom 6. bis 10. August statt.
Wasserskiclub Luzin Feldberg
Am 2. März
1961 trafen sich 60 Feldberger Freunde des Wasserskisports, um den in
den Kinderschuhen steckenden Wasserskisport auf den Feldberger Seen
zu organisieren und "recht bald bei Meisterschaften ein Wort mitzureden
...". Mit dem Jugend- und Juniorenpokal wurde 1964 der erste Wettkampf
in Feldberg durchgeführt, auf der am "Kleinen Haussee"
entstandenen Tribünenanlage verfolgten 1972 über 2000 Zuschauer
die ersten nationalen Titelkämpfe in Feldberg. Es folgten internationale
Vergleiche, eine lange
Tradition der Wettkämpfe mit internationaler Beteiligung in Feldberg
wurde begründet, so zuletzt 1998 die Ausrichtung der Weltmeisterschaften
der Senioren "WORLD SENIOR TROPHY".
Internationale und
nationale Erfolge von Sportlern aus Feldberg ließen damals nicht
lange auf sich warten. Schon zu DDR-Zeiten wurden sie immer öfter
in die Nationalmannschaft berufen und starteten in der CSSR, in Polen,
in Bulgarien und der UdSSR. 1985 begann für die Feldberger eine
beispiellose Serie. Sie gewannen den Mannschaftsmeistertitel und sollten
diese Trophäe bis 1989, also fünfmal in Serie, nicht mehr
abgeben.
Nach 1990 knüpften
die Feldberger an ihre erfolgreiche Entwicklung an, gewannen mehrfach
den Deutschen Mannschaftstitel und wurden zu einer zuverlässigen
Stütze der deutschen Nationalmannschaft. Höhepunkte waren
1997 der Jugend-Europameistertitel von Joanna Berg im Figurenlauf und
ein Jahr später die Team-Silbermedaille ihres Vaters Frank Berg
bei den Senioren-Weltmeisterschaften. In den folgenden Jahren ging die
Erfolgsstory weiter.
Schließlich
wurde das Jahr 2002 zum erfolgreichsten der Vereinsgeschichte. So gingen
fünf von acht Titeln bei den Deutschen Meisterschaften an Feldberger
Nachwuchsathleten, Sebastian Göde als jüngster Teilnehmer
mit 15 Jahren gewann in der Disziplin Figurenlauf und Joanna Berg gewann
bei den Damen gleich alle vier Goldmedaillen. Toralph Schipner holte
bei der Senioren-DM ebenfalls vier mal Gold und nahm bei den Europameisterschaften
auch noch zwei Titel mit.
Nicht minder beeindruckend
war die Bilanz bei den Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften,
wo nicht weniger als 16 von 24 möglichen Titeln wurden errungen.
So ist es nicht verwunderlich, daß die Jeanna Berg, Inga Stange,
Sebastian Göde und Bojan Schipner die Feldberger Farben im Deutschen
Nationalteam vertreten werden. Dabei gilt es besonders für Bojan
Schipner, seinen letztjährige Silbermedaille bei der EM in der
Disziplin Slalom zu verteidigen.
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