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Über
zweitausend Burgen, Schlösser, Guts- und Herrenhäuser sowie
Klöster erstrecken sich über ganz Mecklenburg -Vorpommern.
Angefangen vom Mittelalter bis ins ausgehende neunzehnte Jahrhunderterrichtet,
zeugen die Bauten und deren dazugehörigen Park- und Nutzgartenanlagen
von einer bedeutenden Geschichte. Im Rahmen der Internationalen Gartenbauausstellung,
die derzeit in Rostock mit großem Erfolg läuft, möchte
das Vineta-Museum des offiziellen Außenstandortes Stadt Barth
mit der Sonderausstellung "Fürstliche Garten(t)räume.
Schlösser und Gärten in Mecklenburg und Vorpommern" die
opulente Pracht des Landes vorstellen.
Neben den fürstlichen
Residenzen des Landes werden in der Sonderausstellung auch die kleineren,
aber keineswegs bedeutungsloseren Architektur-Denkmäler vorgestellt.
Anhand der Kloster- und Schloßparkanlagen Doberan, Güstrow,
Schwerin, Ludwigslust, Neustrelitz, Neustadt-Glewe, Griebenow, Putbus,
Basedow, Schlemmin, Barth, Eldena und vielen anderen werden die gartenkünstlerischen
und architektonischen Besonderheiten im Kontext des jeweiligen Jahrhunderts
dargestellt. Über 130 Exponate wie Gemälde, Kupferstiche,
Pläne und Bildbände illustrieren 800 Jahre Geschichte eines
bedeutenden Landes. Parallel zu den repräsentativen Schau- und
Lustgärten soll der Nutzgarten aber keine geringere Beachtung finden.
Die Landwirtschaft, die Anlage von Obstplantagen sowie die Blumen- und
Gemüsezucht und deren Veredelung besaßen für die fürstliche
Gutsverwaltung eine zentrale Funktion und werden in einer eigenständigen
Abteilung vorgestellt.
Im Innenhof des Museums laden prachtvolle Schmuckbeete zum Lustwandeln
ein. Die nach historischen Mustervorlagen angelegten Beete präsentieren
im Kleinen einen Querschnitt der Gartenkunst aus Mittelalter, Renaissance,
Barock, Rokoko, Klassizismus und Moderne. Parallel zur Ausstellung findet
ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm statt. Zur Ausstellung gibt
es einen Katalog (238 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen).
Kontakt Vineta-Museum
Barth: Tel: 038231 - 81771
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