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Tausend
und eine Attraktion am Nationentag der Vereinigten Arabischen Emirate
(V.A.E.) auf der IGA Rostock 2003 |
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"Ahlan wa Sahlan" - Willkommen. Zur traditionellen Kaffeezeremonie. Qahwa, der arabische Kaffee, ist mehr als "nur" ein warmes Getränk, er ist Ausdruck arabischer Gastfreundschaft. Zubereitung und Einnahme folgen festen Regeln. Zunächst werden die Kaffeebohnen in einer kleinen Messingpfanne (mahmas) geröstet und anschließend mit einem Mörser zermahlen. Das Kaffeepulver wird mit Kardamom versetzt und in der so genannten dallah, einer traditionellen Metallkanne mit spitzem Schnabel, aufgekocht. Safran und ein Schuss Rosenwasser verleihen den typischen Geschmack. Die arabische Falkenjagd Die Falkenjagd besitzt
in den arabischen Ländern eine lange Tradition. Der heutige Luxussport
hat seinen Ursprung im Wüstenleben der Beduinen. Für die Wüstenbewohner
war die Falkenjagd genauso lebensnotwendig wie die tägliche Ration
Wasser. Trotzdem hat sich bis heute eines nicht geändert: Das perfekte
Zusammenspiel von Mensch und Vogel erfordert langes und intensives Training.
Zur Ausrüstung eines Falkners (sakar) gehören eine Art Handschuh
(mangalah) und die so genannte burqa, eine handgearbeitete, meist lederne
Haube, die den Vogel vor stressverursachenden Umwelteinflüssen
schützt. Nur zur Jagd wird der Kopfschutz entfernt, bis es soweit
ist, sitzt der Falke auf einem Holzständer (wakir) mit gepolsterter
Sitzfläche.
Henna ist eine Körperkunst mit langer Tradition. In den Vereinigten Arabischen Emiraten färben sich die Frauen zu speziellen Anlässen - wie Hochzeiten - Hände und Füße mit der Naturfarbe. Das grünliche Hennapuder wird aus den Blättern des Henna-Baumes gewonnen. Vermischt mit Wasser wird es zu einer rötlich-braunen Paste, die in kunstvollen Mustern auf die Haut aufgetragen wird. Rund zwölf Stunden muss die Paste wirken um eine rötliche Färbung zu hinterlassen, die etwa vier bis sechs Wochen auf der Haut sichtbar bleibt.
Talli - so nennt man in den Vereinigten Arabischen Emiraten unterschiedlich gefärbte Baumwollfäden - meist schimmern sie in Gold- und Silbertönen. Arabische Frauen verweben sie kunstvoll zu dekorativen Arm-, Fuß- oder Halsbändern sowie Bordüren für die Kleidung. Arabischer Tanz und Musik Liwa, Ayyalah und Na`ashat - so heißen die bekanntesten arabischen Traditionstänze, die zu besonderen Anlässen - wie beispielsweise Hochzeiten - aufgeführt werden. Laute Trommelrhythmen sind kennzeichnend für den schnellen Liwa. Er wurde von Sklaven aus Ostafrika in die Vereinigten Arabischen Emirate gebracht und wird traditionell in Swahili gesungen. Der Ayyalah ist ein typischer Beduinentanz. An dem Kriegstanz nehmen in der Regel zwischen 25 bis 200 Männer teil, die sich Arm in Arm in zwei Reihen gegenüber stehen. In ihren Händen halten sie Stöcke oder Schwerter, die sie schwungvoll kreisen lassen. Der Na`ashat ist ein Frauentanz, der von langsamen Trommelklängen begleitet wird. Die jungen, langhaarigen Tänzerinnen stehen in einer Reihe. Während sie sich vor und zurück bewegen, schwingen sie ihre Köpfe rhythmisch hin und her. Düfte aus tausend und einer Nacht: Arabisches Parfum Arabische Parfums (attar) werden auf Ölbasis hergestellt. Zu den wertvollsten zählt eine Essenz, die aus dem malaysischen Agarholz gewonnen wird. Der Geruch ist sehr intensiv, ein kleiner Tropfen des Parfums verleiht den ganzen Tag einen angenehmen Körpergeruch. Neben zahlreichen Düften bieten Parfumshops auch eine riesige Auswahl an Weihrauchsorten. Der Weihrauch ist in allen erdenklichen Konsistenzen erhältlich, in Form von gepresstem Puder, Kristallen, Steinen oder Holz. Er wird in speziellen Gefäßen verbrannt, die traditionell aus Ton hergestellt und in der Regel sehr aufwendig verziert sind. In den arabischen
Ländern wird das Kamel nicht ohne Grund als vollendetes Geschöpf
Allahs gepriesen. Rund 4000 Jahre regierte es die Wüste und versorgte
die Beduinen mit allem, was lebenswichtig ist: Milch, Wolle, gelegentlich
auch Fleisch und vor allen Dingen viel Power. Ein gutes Kamel kann bis
zu einer halben Tonne transportieren. In den V.A.E. wurde das Kamel
längst durch Fahrzeuge ersetzt. Seine Kraft und Ausdauer stellt
es aber immer noch bei den regelmäßig stattfindenden Kamelrennen
unter Beweis.
Datteln sind universell einsetzbar. Noch bis vor weniger als einem halben Jahrhundert wurden aus ihrem Holz und ihren Fasern komplette Häuser errichtet. Solche Hütten findet man in den Vereinigten Arabischen Emiraten fast nur noch im Museum. Dennoch: Datteln sind nicht nur zum Essen da. Aus ihren Kernen fertigen arabische Künstler in liebevoller Kleinarbeit dekorative Accessoires. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Fasbender/FLASKAMP AG sowohl auf dem IGA-Gelände als auch unter der Mobilfunknummer 0172 / 302 50 85 gerne zur Verfügung. |
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