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Der
Bereich "Grabbepflanzung und Grabmal" gehört zu
den am meisten besuchten auf der IGA - Friedhofskultur stößt
hier auf großes Interesse
Foto: IGA/Christiane James
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Die großen
Gartenschau sind in jedem September Bühne für die "Große
Friedhofskulturelle Tagung". Zur Internationalen Gartenbauausstellung
(IGA) treffen sich die einzelnen Gewerke, die am Friedhof arbeiten,
zu ihren jeweiligen Sommertagungen. Am Samstag, 20. September, 10.30
Uhr steht dann die öffentliche Tagung in der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern
in
Rostock auf dem Programm. Thema des Festvortrages in diesem Jahr ist
"Friedhofskultur - ein Spiegelbild unserer Gesellschaft?!"
Organisatoren sind der Bund deutscher Friedhofsgärtner im Zentralverband
Gartenbau, der Verband der Friedhofsverwalter Deutschlands und der Bundesinnungsverband
des Deutschen Steinmetz-, Stein- und Holzbildhauerhandwerkes. Die öffentliche
Tagung ist für alle interessierten Besucher natürlich kostenlos
zugänglich. Mit der dritten gemeinsamen Tagung wollen die Gewerke
am Friedhof auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen. Oft ziehen alle an
einem gemeinsamen Strang, wenn es zum Beispiel um das Kürzen von
Geldern für die Pflege von Friedhöfen oder um die Erhöhung
von Gebühren für die Nutzung der Gottesäcker geht. In
Zeiten, in denen viele Kommunen kaum mehr wissen, wie die Haushalte
zu bestreiten sind, ein immer aktuelles Thema. Darüber hinaus dient
die gemeinsame Tagung auch dem Kennen Lernen, was in vielen Fällen
die praktische Arbeit vor Ort erleichtert.
Dritter
bundesweiter Tag des Friedhofs
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Kathrin
Göllner, amtierende Deutsche Blumenfee präsentierte
auf der IGA mit dem
1m hohen Blumenkreuz ein Stück moderner Trauerfloristik.
Bei vielen Veranstaltungen am "Tag des Friedhofs"
werden Floristen ähnliche Stücke vor den Besuchern
arbeiten
Foto: IGA/Christiane James
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Am kommenden Wochenende
- 20 und 21. September - findet der 3. bundesweite "Tag des Friedhofs"
statt. 25 Städte von Berlin bis Wismar, von Flensburg bis Tuttlingen
beteiligen sich mit Informationsveranstaltungen, Führungen und
Aktionen an diesem Wochenende. Details finden Sie aktuell unter www.tag-des-friedhofs.de
im Internet. Friedhofs-Führungen und Informationsveranstaltungen
sind an diesem Tag besonders gefragt, wie die Erfahrungen aus dem letzten
Jahr beweisen.
Zum "Tag des Friedhofs" schließen sich in aller Regel
die am Friedhof beteiligten Gewerke mit den örtlichen Städten
und Gemeinden zusammen. Friedhofsgärtner und Steinmetzen zeigen
ihre Arbeit dabei oft live vor Ort und geben Tipps und Informationen
zur Denkmals- und Grabpflege weiter. Bestatter und die Friedhofsverwaltungen
informieren ebenfalls über ihre Arbeit - wobei im letzten Jahr
in Köln und Lübeck zum Beispiel Kinder mit großer Begeisterung
Särge bemalten. Ziel des "Tag des Friedhofs" ist, die
Gottesäcker als Kultur- und Lebensräume wieder mehr in das
Bewusstsein der Menschen zu bringen. Besonders in den Städten sind
die alten Friedhöfe wichtige Refugien für Pflanzen und Tiere
geworden, gleichzeitig sind viele unter Schutz stehende Denkmale Zeugnisse
der Kultur und des Lebens in einer Stadt. Der "Tag des Friedhofs"
ist für viele Angehörige nicht nur eine Gelegenheit, sich
über den Friedhof oder über die Grabpflege zu informieren.
Spezielle Fragen lassen sich mit Ansprechpartnern aus der Verwaltung
bei solchen Veranstaltungen leichter ansprechen und oft auch vor Ort
schnell beantworten. So trägt der "Tag des Friedhofs"
auch zur besseren Kommunikation zwischen den beteiligten Berufständen
und den Angehörigen als Nutzern der Friedhöfe bei.
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