15. Gastro vom 30.10. bis 2.11. im Landesmessezentrum

Gib dem Gast so gut du’s hast
Landes-Fachmesse Gastro gutes Forum für die Zukunft
Paddeln bis in die Eiszeit / Gastgewerbe will Vor- und Nachsaison aufpeppen / 15. Gastro vom 30.10. bis 2.11. im Landesmessezentrum: Am Reiseziel angekommen/Gastro 2004 fand bei Ausstellern und Besuchern gebührende Resonanz
Bericht von der 14. Landes-Fachmesse GASTRO 2003


Das Täglichbrot Sonntag auf dem Prüfstand
Selbst Kriminalisten auf der Gastro 2004 präsent

(28.10.04) Da staunt der Fachmann, der Laie wundert sich, wenn Experten tiefgründiger in ihre speziellen Kenntnisse, Analysen und Zukunftschancen eintauchen. Genau das wollen auf der Gastro 2004 vom 30.10. bis 2.11. Wissenschaftler und Praktiker auf der Messe demonstrieren. So stehen Fachvorträge auf dem Tagungsprogramm des 23. INTERNATIONALEN NEW FOODS CONGRESS (siehe Pressemitteilung Nr. 7 v. 22.10.04). Wissenswertes und Unterhaltsames bietet sich innerhalb des Rahmenprogramms an allen vier Messetagen. So sind das DEHOGA-Kochstudio und das Institut für berufliche Qualifikation (IFBQ) täglich in Action, lassen sich hier Meisterköche von der Küste in Topf und Pfanne gucken. An den Ständen gibt es Produktinformationen und Gewinnspiele.
In diesem Jahr präsentiert sich auch das Innungshandwerk Rostock – Bad Doberan. Die Bäcker- und Konditoren-Innung wird am Sonntag, dem 31. Oktober ab 10 Uhr in der Messehalle eine öffentliche Brotqualitäts-Prüfung vornehmen. Zum Thema „Kälteklimatechnik in der Gastronomie“ sprechen am 30. Oktober Vertreter der Innung für Kälte- und Klimatechnik M-V. Ihren Leistungsumfang vorstellen werden weiterhin die Innungen des Fleischerhandwerks sowie der Informationstechniker.

Kurzweil dürften auch diese Veranstaltungen bieten: Am Sonnabend 16 Uhr – Modenschau; Sonntag 14.15 Uhr – Zapfwettbewerb der Brauereien; 15 Uhr – Hotelklassifizierung des DEHOGA M-V. Montag, 1. November 14 Uhr- Barmixer-Wettbewerb der Deutschen Barkeeper Union e. V., Sektion M-V.
Der Problematik Geldwäsche widmet sich ein Fachsymposium am 1. November auf der Gastro 2004. Kriminalisten, Bänker, Anwälte sowie Vertreter des Schweriner Innenministeriums werden von 15 bis 18 Uhr dazu sprechen und Erfahrungen im Kampf gegen Geldwäsche austauschen. Ein Thema, das auch die Gastronomie und den Einzelhandel betrifft. Immerhin fließen im Tagestourismus fast 50 Prozent der Tagesausgaben in den Einzelhandel. Für unser Bundesland ist das ein Potential von etwa 590 Millionen Euro. Da sind Schatten in Richtung unsauberes Geld mehr als imageschädigend.
„Insgesamt verspricht die Gastro 2004, zu einem besonderen Messeerlebnis zu werden. Aussteller und Veranstalter sind startklar“, sagt Andreas Markgraf.
Die Gastro-Messe ist vom 30.10. bis 2.1. täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis pro Person beträgt am Samstag und Sonntag 5 Euro, am Montag und Dienstag 9 Euro je Person. Parkmöglichkeiten für PKW stehen unmittelbar in Nähe der
Messehalle zur Verfügung.

Problemlos dürfte auch die Anreise zur HanseMesse sein, ob per S-Bahn bis Haltepunkt Lütten Klein oder per PKW durch den Tunnel aus dem
Nordosten und von der A19 kommend bzw. aus dem Nordwesten über die Stadtautobahn und das Kreuzungsbauwerk zur HanseMesse

Als Quartett auch in Richtung Ausland
Am kommenden Sonnabend Start an über 160 Messeständen

Noch gleicht die große Ausstellungshalle im Landesmessezentrum in Rostock-Schmarl einem Bienenhaus. Über 160 Aussteller bauen auf 8.000 Quadratmetern ihre Messestände auf, ein geordnetes Durcheinander für den Beobachter. Doch wenn am kommenden Sonnabend, dem 30.Oktober um 10 Uhr Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff als Schirmherr die 15. Landesfachausstellung des Gastronomiegewerbes eröffnen wird, ist es in der Halle wie in einem Sterne-Restaurant: Alles Tip-Top aufgeräumt und eingerichtet, freundliches Personal, eine reichhaltige Auswahl an niveauvollen, interessanten Angeboten.

Die Ausstellung zeige den Reichtum an landwirtschaftlichen Produkten sowie deren Veredlung und die hohe Kunst der Gastfreundschaft, so der Landesvater vor Messebeginn. Mehr denn je sei die Gastro 2004 von internationaler Bedeutung. Dafür stehe z. B. die 23. INTERNATIONALE Fachtagung NEW FOODS CONGRESS am 2. November als Bestandteil der Messe. „Weltneuheiten der Gourmetküche - das ist für Mecklenburg-Vorpommern, von den Deutschen als Urlaubsland Nummer eins favorisiert, eine Herausforderung. Wenn wir im weltweiten Wettbewerb bestehen wollen, müssen wir uns ihm stellen“, betont der Ministerpräsident. Um international erfolgreich zu sein, brauche auch der Tourismus in M-V Internationalität, im Klartext: mehr Gäste auch aus dem Ausland. Die Gastro 2004 ist ein Schritt auch in die Richtung.

„Fachleute aus der Branche wie auch andere interessierte Besucher können sich hier über Trends und neue Gastronomie informieren, Produkte ordern bzw. auch als Messeangebote kaufen. Ein hochkarätiges umfangreiches Rahmen- und Fachprogramm bietet außerdem auch Besuchern die Möglichkeit, die nicht aus dem Gastgewerbe kommen, Fachvorträge zu besuchen. Etliche Aussteller nutzen zudem die Landesfachausstellung als Marketing-Instrument und laden ihre Kunden an den Messestand ein“, sagt Messeprojektleiter Andreas Markgraf. Er betont die enge Partnerschaft von Ernährungswirtschaft, Einzelhandel, Tourismuswirtschaft und Gastgewerbe, die sich auch mit der Präsentation auf Messen im In- und Ausland für den Wirtschaftsstandort M-V sowie für mehr Gäste in unserem Land stark machen.

Informationen zur Gastro Rostock 2004 unter: 0381-4400-606 (Projektleiter Andreas Markgraf) oder unter www.gastro-rostock.de.
Öffnungszeiten: 30.10. – 02.11.2004 10.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: Samstag / Sonntag 5 €
Montag / Dienstag 9 €

Congress-Premiere mit neuen Gaumenfreuden
Gastro 2004 in Rostock ist Gastgeber für internationale Tagung

Gute Köche sind die Könige im Schachspiel der Gourmets. Oder wie der stimmgewaltige Luciano Pavarotti sagte: „Kochen ist ein Kunst und keinesfalls die Unbedeutendste.“ Sogar die Wissenschaft schüttelt und schwingt in diesem Metier Reagenzglas und Kochlöffel, getreu dem Motto: Nichts schmeckt so gut, als das es nicht noch besser munden könnte.

Den Beweis wollen Fachleute aus der Forschung, der Gastronomie sowie Lebensmittelhersteller auf dem 23. INTERNATIONALEN NEW FOODS CONGRESS am 2. November in Rostock im Landesmessezentrum Hanse Messe antreten. Der Congress ist Bestandteil der Gastro 2004 vom 30. Oktober bis 2. November und für Mecklenburg-Vorpommern eine Premiere. Veranstalter der seit 1985 stattfindenden Internationalen wissenschaftlichen Tagung ist das Hamburger Unternehmen „New Food Industrieberatung und Verlag“.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Congresses stehen Informationen und Ergebnisse zu neuen innovativen Food-Service-Produkten. Führende Fachreferenten aus dem In- und Ausland sprechen über neu entwickelte Produkte und deren Einsatz in der Gastronomie, über Trends und technische Innovationen, Marktforschungsergebnisse und Marktchancen. „Hervorzuheben ist die Präsentation der Forschungsergebnisse von Prof. Dr. Gerd Klöck, Bioverfahrenstechnologe und Leiter des Projektes INICON der Europäischen Union. Prof. Klöck entwickelt in Zusammenarbeit mit europäischen Spitzenköchen neue Zubereitungsverfahren und Produkte für die Gourmetküche auf Basis molekularer Gastronomie“, ergänzt New Foods-Chef Bernd Lehmann.
Der 64jährige Lebensmitteltechnologe baute 1980 die Firma auf. Wie er gegenüber HanseMesse betont, richte sich die wissenschaftliche Tagung in Rostock insbesondere an Führungskräfte der Gastronomie sowie an Fachpersonal aus den Branchen Großverbraucher und Fast Food.
Bestandteil des Congresses am 2. November im Tagungszentrum der HanseMesse auf dem IGA-Gelände ist auch die Prämierung der Sieger des New Foods Innovationswettbewerbs 2003. Teilgenommen hatten 129 Einsender aus 14 Ländern. Auf Platz 1 geht das Produkt „Rama Cremfine Sortiment“ der Knorr Caterplan GmbH, Heilbronn, Platz 2 belegt aus Italien das neue Meeres-Frischprodukt „Octopus Carpaccio“ der Prinz Gourmetline GmbH Vahrn. Den 3. Preis errang die Firma Ceamsa in Pontevedra, Spanien, mit „Ceamgel Konsistenz- und Ausbeute-Verbesserer für Fleisch, Geflügel und Saefood“.

Die Preisverleihung am 2. November beginnt um 11.40 Uhr. Ein großes Buffet, auch mit den gekürten Neuheiten, wird die Ehrung krönen. Eine Referenz an die Akteure, denn Kochen bedarf nicht nur Können, sondern auch Liebe und Aufmerksamkeit.

  • Aus dem Programm des 23.INTERNATIONALEN NEW FOODS CONGRESS
    Die Referate in deutscher und englischer Sprache beginnen um
    10.00 Uhr: Trends und technische Neuerungen im Food Service Bereich (Prof. Dr. Benno Kunz, Universität Bonn)
    10.30 Uhr: Wegweisende Entwicklung im Event-Catering (Nadja Judith Schlatterer, Higlight Events, Hamburg)
    10.45 Uhr: Molekulare Gastronomie (Prof. Dr. Gerd Klöck, Hochschule Bremen)
    11.20 Uhr: Nicht-fettabsorbierende Panade aus Holland mit Anwendungsbeispielen (Jan-Christoph Driessen, Dutch Protein & Services, Holland)
    11.40 Uhr: New Foods Innovationswettbewerb – Preisverleihung an die Gewinner
    14.00 Uhr: Neuer alkoholfreier Wein und Sekt von Premium-Qualität (Dr. Francois Briolant, Euresis-Vino Zero, Aachen)
    14.20 Uhr. Indisches Instantgetränk Chaipur Hot Spicy Chai (Susanne Albrecht, J. J. Darboven, Hamburg)
    14.40 Uhr: Andenweckerl- ein neues Gesundheitsbrötchen aus Österreich (Leopold Posch, Innovative Products, Österreich)
    15.00 Uhr: Gebäckteig mit Haltbarkeit bei Raumtemperatur aus England (Forbes Simmers, Holgran Co., Großbritannien)
    15.50 Uhr: Verbraucherwünsche und Kritik an neuen Produkten (Uta Nehls, Verbraucherzentrale Rostock)
    16.20 Uhr: Blick in die Zukunft u. a. Wachstumsmärkte (Prof. Dr. Benno Kunz, Universität Bonn)

Informationen zur Gastro Rostock 2004 unter: 0381-4400-606 (Projektleiter Andreas Markgraf) oder unter www.gastro-rostock.de.
Öffnungszeiten: 30.10. – 02.11.2004 10.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: Samstag / Sonntag 5 €
Montag / Dienstag 9 €

Hanseatische Brauerei Rostock begrüßt Ministerpräsident Harald Ringstorf auf der GASTRO 2004

Rostock, 26. Oktober 2004. Wer ein frisch gezapftes Rostocker Pilsener, ein Rostocker Bock Dunkel oder ein Rostocker Dunkel genießen will, ist vom 30. Oktober bis 02. November im Messezentrum der Stadt Rostock an der richtigen Adresse. Zum Auftakt wird Harald Ringstorf, Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommern, das erste Fass Rostocker Bock Dunkel anstechen. Der Landesvater wird am 30. Oktober um 10:00 Uhr auf der Showbühne in der Messehalle erwartet.
Vier Tage lang wird die Hanseatische Botschaft wieder zum beliebten Treffpunkt der Messebesucher. „Der Gourmettreff auf rund 10.000 Quadratmeter Gesamtfläche ist eine kulinarische Reise durch Mecklenburg-Vorpommern. Wir laden die Besucher herzlich ein, die Rostocker-Welt und hanseatische Gastfreundschaft zu erleben“, so Peter Christian Gliem. Rund 12.000 Besucher haben die Fach- und Erlebnisaus-stellung im letzten Jahr besucht. „Wir rechnen mit einer ähnlichen Resonanz. Während am Samstag und Sonntag überwiegend Endverbraucher in den Messe-hallen unterwegs sind, erwarten wir am Montag und Dienstag das Fachpublikum“, erklärt der Marketingleiter der Hanseatischen Brauerei Rostock.

GASTRO 2004 – 15. Fach- und Erlebnisausstellung
30. Oktober bis 02. November 2004, täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr
Anstich Rostocker Bock Dunkel Samstag, 30. Oktober 2004 um 10:00 Uhr durch Ministerpräsident Harald Ringstorf auf der Showbühne in der Messehalle

Segeln auf der ROSTOCKER Yacht: www.speedsailing.de
Peter Christian Gliem, Leiter Marketing
Tel: +49 (0) 381 4564 667 • Fax: +49 (0) 381 4564 747 • ComputerFax: +49 (0) 381 4564 88 667
mailto: pcgliem@rostocker.de Hanseatische Brauerei Rostock, Doberaner Straße 27, 18057 Rostock

(Pressemitteilung 5, 11.10.2004)

15. Gastro vom 30.10. bis 2.11. im Landesmessezentrum

Cocktail-Zauberer lassen Geister tanzen
Barkeeper-Wettbewerb auf der Gastro 2004

Show-Time beim Gastro-Messe-Cup 2003 mit Jörg Kiauk, Hertha Ewert, Jörg Meier, Steffen Pörschmann und Ines Draht (v. l.). Foto: D. B. U.

Mexikos national Spirituose Tequila spielt für Cocktailzauberer ebenso eine Rolle wie ein handversiegelter Grand Marnie Cuvée du Centenaire, eine 25 Jahre gereifte mit Cognac veredelte Spitzenqualität, oder ein Pere Magloire Calvados. Solche und andere Namen werden auch an der Cocktail-Bar der Deutschen Barkeeper-Union e. V. auf der Landesfachausstellung Gastro vom 30. Oktober bis 2. November in der HanseMesse Rostock-Schmarl zu finden sein. Hier beginnt am Montag, dem 1. November um 14 Uhr in der Messehalle ein nun schon traditioneller Wettbewerb, der auch in diesem Jahr als ein Besuchermagnet gilt. Versierte Barkeeper werden bis 15.30 Uhr ihre neuen flüssigen Kreationen und Rezepte öffentlich mixen und die Geister im Glas tanzen lassen.

Eine Jury hat den spannenden Wettbewerb zu bewerten und die Sieger zu küren. 2003 holte sich Sylvia Götzinger vom Hotel Neptun Warnemünde Platz eins. Ihr Siegerdrink hieß „Sweet Nord“. Die Zutaten: 3 cl Finnlandia Vodka, 3 cl achtjähriger Bacardi, 3 cl Grapefruitsaft, 8 cl Maracujanektar und 2 cl Karamelsirup. Veranstalter des nicht alltäglichen Wettkampfes ist die Sektion Mecklenburg-Vorpommern der Deutschen Barkeeper-Union e. V. (D. B. U.). Diesem Berufsverband gehören etwa 1 500 aktive Barkeeper/Barmaids an.

Schon 1909 wurde nach amerikanischem Vorbild die erste Vereinigung dieser Berufsbranche gegründet. Seinen heutigen Namen als Nationaler Verband erhielt er 1948. Wer hier Mitglied ist, setzt sich für Professionalität, die Verbundenheit zum Cocktail und den charmanten, zuvorkommenden Umgang mit dem Gast ein. Und vehement plädiert die D. B. U. dafür, dass der Beruf Barkeeper anerkannt und amtlich definiert sowie ein Ausbildungsberuf wird.
Um internationale Erfahrungen zu sammeln, delegiert die D. B. U. jungen, engagierten Berufsnachwuchs in Trainingscenter, 2004 z. B: nach Singapur und Italien. Ihr Talent und Können stellen sie dann auch auf den jährlichen Landesmeisterschaften unter Beweis. In diesem Jahr holte sich Stefanie Arnold aus dem Maritim-Hotel „Kaiserhof“ Heringsdorf den Landesmeistertitel.

Besucher können sich auf der Gastro-Messe umfangreich über die Barkeeper-Union informieren. Wer die vorgestellten Cocktails zu Hause nachmixen möchte, sollte nicht schüchtern sein und nach Rezepten fragen. Übrigens bedarf nicht alles, was bis zur artistischen Meisterschaft geshakt wird, hochprozentiger Zutaten wie Bacardi, Irischen Whiskey oder Champagner. Auch mit Mineralwasser, Säften und Zitrone lassen sich erfrischende Drinks zaubern.


Informationen zur Gastro Rostock 2004 unter: 0381-4400-606 (Projektleiter Andreas Markgraf) oder unter www.gastro-rostock.de..

  • Öffnungszeiten: 30.10. – 02.11.2004 10.00 – 18.00 Uhr
    Eintritt: Samstag / Sonntag 5 €
    Montag / Dienstag 9 €

Gastfreundschaft ist die Kunst, Besucher zu verwöhnen. Führt diese Kunst dazu, dass die Gäste gerne wieder kommen, ist es mehr als ein Kompliment für die Gastgeber. Mecklenburg-Vorpommern hat sich ein solches erobert. Unser Land entwickelte sich seit 1990 zum beliebtesten innerdeutschen Reiseziel, gehört zu den Marktführern vor allem im Küstentourismus. MV tut gut. Doch ein Lob ist wie ein Kaktus. Man nimmt es entgegen, setzt sich aber nicht drauf. Die Gastronomie-, Hotel- und Tourismusbranche will mehr: Mecklenburg-Vorpommern will bis 2010 Urlaubsland Nummer eins werden.

Mit welchen Konzepten die Gastronomie, Hotel- und Tourismusbranche dafür in die Offensive gehen, wollen sie auf der Messe Gastro 2004 vom 30. Oktober bis 2. November im Landesmessezentrum in Rostock-Schmarl den Fachbesuchern wie Verbrauchern demonstrieren.
Ein Schwerpunkt ist die Gästebetreuung als Wirtschaftsfaktor. Er ist mit einem Bruttoumsatz von über 3,5 Milliarden seit der Wende als Standbein hier zu Lande so wichtig wie kaum in einem anderen Bundesland. Deshalb orientieren die Branchenvertreter auf Qualität und Angebote zu jeder Jahreszeit, perfekten Service und solide Ausbildung. Wichtig auch dieser Gradmesser für die Gäste: Preis und Leistung müssen stimmen. Die gute Luft, Strand und Meer sowie Natur vom Feinsten reichen nicht aus, um den Besucherbonus zu halten. Erstmals 2004 ist ein Rückgang bei den Gästeübernachtungen in M-V zu verzeichnen. Die Zimmerauslastung liegt bei 45,2 Prozent (zum Vergleich: Sachsen 38 %, Schleswig-Holstein 37,6 %): „Nur wenn alle an einem Strang ziehen, können wir besser sein als die Konkurrenz“, so jüngst Wirtschaftsminister Otto Ebnet bei der Vorstellung der „Landestourismuskonzeption M-V 2010“.
Optimismus ist berechtigt, die Spitzenposition auszubauen. Eine kompetente Tageszeitung schrieb jüngst: „Amerika hat Florida, Österreich hat die Alpen. Deutschland hat Mecklenburg-Vorpommern“.

Ein Volltreffer, den auch die Aussteller auf der 15. Gastro landen möchten. Eine Befragung auf der Landesfachmese 2003 ergab, dass für die Aussteller die Hotellerie mit 65 % und die Gastronomie mit 64 % die interessantesten Zielgruppen sind. 73 Prozent der Messe-Akteure laden ihre Kunden zur Gastro ein. Und Kundenbindung ist ein Weg, um die Kontakte auf- und auszubauen. Das haben 2003 übrigens 91 Prozent als ein gutes Ergebnis gewertet.


Die Besucher dürfen auch 2004 gespannt sein, was in Sachen Gastlichkeit in Mecklenburg-Vorpommern auf den Messetisch kommt. Bei aller Moderne von Technik, Tipps und Themen wird es an guten Traditionen nicht fehlen. Eine solche aus Großmutters Zeiten lautet: Gib dem Gast, so gut du’s hast!.

Informationen zur Gastro Rostock 2004 unter: 0381-4400-606 (Projektleiter Andreas Markgraf) oder unter www.gastro-rostock.de..

  • Öffnungszeiten: 30.10. – 02.11.2004 10.00 – 18.00 Uhr
    Eintritt: Samstag / Sonntag 5 €
    Montag / Dienstag 9 €

(Pressemitteilung 5, 11.10.2004)
15. Gastro vom 30.10. bis 2.11. im Landesmessezentrum

Paddeln bis in die Eiszeit
Gastgewerbe will Vor- und Nachsaison aufpeppen

Sie wurden schon im alten Griechenland geschätzt und geehrt, die Gastronomen (gastro, griech. den Magen betreffend), jene Kochkünstler, die mit Speis und Trank die Gäste verwöhnen, auch in der Moderne.
Diese Branche ist ein bedeutender bundes- wie auch landesweiter Wirtschaftsfaktor. Insgesamt zählt das Beherbergungs- und Gaststättengewerbe etwa 992 000 Beschäftigte. Rund 93 500 Auszubildende bereiten sich hier jährlich auf ihren Beruf vor. „In Mecklenburg-Vorpommern haben im Gastgewerbe insgesamt etwa 28 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an die 6 500 Auszubildenden ihren Arbeitsplatz“, unterstreicht Uwe Barsewitz, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) Mecklenburg-Vorpommern e. V. Der Verband vertritt die Interessen des vielfältigen Gastgewerbes, sei es das klassische Restaurant, das Ferien- oder Tagungshotel bis hin zu Luxushäusern und Sternegastronomie. Sie alle streben eine ganzjährige Auslastung an, ein Ziel, das neue Überlegungen verlangt, sind sich die Experten einig.

„Das Gastgewerbe unseres Bundeslandes wird auf der Gastro 2004 vom 30. Oktober bis 2. November in Rostock mit dem DEHOGA M-V als einen der Hauptträger der Fachmesse neue Wege und Angebote aufzeigen. Ein aktuelles Thema: Entzerrung der Saison!“
Das gelte für alle 2 552 Beherbergungs- und 2 280 Restaurantbetriebe in M-V. „Auf Drängen des DEHOGA haben sich die Länder auf der Kultusministerkonferenz geeinigt, die Ferientermine zu fächern. Ab 2005 haben wir dann eine breitere Feriensaison zu erwarten. Es ist ein Anfang“, sagt Uwe Barsewitz. „Das Hauptaugenmerk aber haben neue zugkräftige Angebote in der Vor- und Nachsaison. Die Gäste wollen mehr als nur Bett und Frühstück. Was z. B. Wellness und Aktivurlaub in größeren Häusern ist, könnten für Gasthöfe und Pensionen auf dem Lande bzw. in Kleinstädten beispielsweise das Radwandernetz sein, Baudenkmäler, die jahreszeitliche Idylle der Natur oder der regionsbezogene Charme wie Reit- und Wassertourismus für die Gäste. Wie wäre es z. B. mit einer Paddelboottour entlang eiszeitlich entstandener Wasserläufe und Landschaften?“, ergänzt der Hauptgeschäftsführer. Es gebe eine Vielzahl guter Häuser in der zweiten und dritten Reihe doch seien sie werblich zu wenig an Wanderwege und in Hochglanzprospekte integriert.
Auch fehlen Angebote, die auf die Bedürfnisse der Tagesgäste oder Gruppen in Richtung Wanderservice, ähnlich einer Marina ausgerichtet sind, schlussfolgert der Hauptgeschäftsführer „Hierin sehe ich eine Chance für Tourismus über die herkömmliche Saison hinaus. Der Markt ist wachsend“, sagt Uwe Barsewitz.Ein Problem steht dem Gastgewerbe und seinen Ideen dabei entgegen: Neue Angebote erfordern Investitionen. Die Banken allerdings ziehen hier in Sachen Finanzierung von Vorhaben in Klein- und Mittelbetrieben nicht mit, und staatliche Zuschüsse bzw. Eigenkapital reichen nicht aus. Ein der wirtschaftlichen Situation geschuldeter Kreislauf, der auch Arbeitsplätze kostet und mit schönen Worten nicht zu kaschieren ist.

Der DEHOGA ist nicht müßig, dieses Thema mit Fachleuten zur Sprache bringen, sei es mit Vertretern von Politik, Wirtschaft und Geldinstituten, mit Investoren sowie dem Gastgewerbe. Bricht letzteres weg, bleiben Tourismus und Gastronomie sowie Hotellerie auf der Strecke, appelliert der Landesverband.
Auf dem Messestand des DEHOGA wird es bei allen vieldiskutierten Themen nicht an typischen wie unterhaltsamen Messebeiträgen für die Besucher fehlen. So ist an allen vier Ausstellungstagen in der modernen Halle der HanseMesse ein Kochstudio aufgebaut, in dem köstliche Speisen aus heimischen Produkten in Topf und Pfanne vor den Augen der Besucher zubereitet, kreiert und verkostet werden. Die Messe-Küche ist mit modernster Technik ausgestattet, zum Beispiel einem Induktionsherd, der als intelligenter Energiesparer Nummer eins. Sicherlich ein Hingucker am DEHOGA-Messestand.
Erfahrene Küchenmeister aus Köcheclubs unseres Landes bleiben auf Fragen von Fachleuten und Hausfrauen nicht schweigsam, sondern wollen den Erfahrungsaustausch im Kochstudio. Sie geben Tipps und verraten Rezepte, lassen sich in Töpfe und auf festliche Tischdekorationen gucken, zeigen, wie Servietten gebrochen werden und sich zu wahren Kunstwerken verwandeln. Letztlich wird anschaulich demonstriert, dass Kochen eine Kunst ist, die dem Gast gilt, der sonst kaum hinter die Türen einer Sternenküche schauen kann.
Am 2. November, dem vierten Gastro-Messetag, sind Interessenten zum „Tag des jungen Gastgewerbes“ eingeladen. Junge Leute können sich ein Bild über Berufe im Gastgewerbe machen, sich über Anforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten informieren.

Informationen zur Gastro Rostock 2004 unter: 0381-4400-606 (Projektleiter Andreas Markgraf) oder unter www.gastro-rostock.de..

  • Öffnungszeiten: 30.10. – 02.11.2004 10.00 – 18.00 Uhr
    Eintritt: Samstag / Sonntag 5 €
    Montag / Dienstag 9 €

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