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Was bedeutet die Abkürzung HLW? Heute laufen wir?, Herz-Leber-Wandlung?, Habe leichte Wadenkrämpfe? oder Herz-Lungen-Wiederbelebung?. Diese Frage ist ein Teil des Erste- Hilfe-Quiz, mit dem das Deutsche Rote Kreuz die Berührungsängste der Menschen dem Thema gegenüber abbauen will. Und das nicht ohne Grund, sagt Stefan Osche vom Deutschen Roten Kreuz in Berlin. Die Verunsicherung ist groß: Was tun, wenn der Ernstfall eintritt, wenn man Erste Hilfe leisten muss. Jeder Führerscheininhaber hat einmal einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert, aber dieser ist zumeist lange her. Experten raten daher, alle zwei bis drei Jahre einen Kurs zu wiederholen. Interessierte haben die Chance, ihr Wissen auf der vita-akti-med® vom 3. bis 5. November auf der HanseMesse aufzufrischen. Das Deutsche Rote Kreuz wird dort auf einem Informationsstand, auch über die neuen ab 1. Januar geltenden - Leitlinien informieren. Mit diesem Angebot schließen wir eine Lücke vieler Menschen, sagt die Projektleiterin der vitaakti- med®, Sylvia Häse. Denn ehrlich gesagt, verdrängen wir doch alle die Tatsache, dass wir täglich gefordert sein könnten. Auf jeden Fall, betont Experte Stefan Osche vom DRK, sei es besser etwas zu tun als untätig daneben zu stehen. Die neuen Leitlinien des Europäischen Beirats zur Wiederbelebung sollen helfen, die Hemmschwelle zu senken, im Notfall Hilfe zu leisten. Die Regeln betreffen vor allem die Herzdruckmassage. Sie wird angewendet, wenn bei einem Bewusstlosen keine normale Atmung vorhanden ist. Nach dem Notruf wird sofort mit der Herzdruckmassage, nicht mehr mit der Atemspende begonnen. Diese Änderung in den Lehraussagen ist auf Studien zurückzuführen, so Stefan Osche, die gezeigt haben, dass in den ersten Minuten nach einem Kreislaufstillstand noch ausreichend Sauerstoff im Blut vorhanden ist. Auf 30 Herzdruckmassagen (nicht mehr 15) folgen zwei Atemspenden. Hierdurch soll ein besserer Blutfluss erreicht werden, da dieser während der Unterbrechung zur Atemspende drastisch sinkt. Der Druckpunkt befindet sich auf der Mitte des Brustkorbes. Der Druck sollte senkrecht von oben erfolgen, die Drucktiefe bei einem Erwachsenen vier bis fünf Zentimeter betragen. Weitere Informationen unter www.drk.de/erstehilfe Infokasten: vita-akti-med®
lockt mit Informationen zur Gesundheit Eine angehende Krankenschwester braucht Fachwissen in Anatomie und allgemeiner Krankheitslehre, Prävention und Therapieformen. In ihrer Berufspraxis muss sie aber ganzheitlich an der Seite von ausgebildeten Praxisanleitern den Berufsalltag in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen bestehen. Deshalb dürfe Theorie und Praxis in der Ausbildung nicht losgelöst voneinander betrachtet werden, erläutert die Schulleiterin der Beruflichen Schule Alexander Schmorell Sylvia Bartsch. Wir bieten praxisorientierten Unterricht mit der Vermittlung fachspezifischer Kenntnisse in gut ausgestatteten Fachkabinetten. Mit der Verzahnung von Theorie und Praxis will die Schule Qualität absichern und ihre Schüler für den Arbeitsmarkt fit machen. Davon ist Sylvia Bartsch überzeugt und schaut optimistisch in die Zukunft. Unserer Berufe, die wir ausbilden, sind in der Wunschskala junger Menschen oben angesiedelt. Daher wird die Schule auch in diesem Jahr wieder mit einem Infostand auf der Landesgesundheitsmesse vita-akti-med® vertreten sein. So berichtet die ehemalige Schülerin Silke Rössler, die im vergangenen Jahr auf der Gesundheitsmesse mit von der Partie war. Es hat mir viel Spaß gemacht, den Messestand der Schule zu vertreten. Viele Besucher wollten wissen, wie die Ausbildungen an unserer Schule laufen. In unseren stündlichen Demonstrationen konnten wir den Messebesuchern zeigen, was wir bisher in der Ausbildung gelernt haben. Gut fand ich auch noch, mich an den anderen Ständen informieren zu können. Mir ist dabei positiv aufgefallen, wie viele Informationen und Hinweise es zur Behindertenproblematik gab, sagt die Rostockerin, die ihre Ausbildung inzwischen beendet hat und als Krankenschwerster arbeitet. Infokasten: 16
Ausbildungsberufe an Beruflicher Schule Weitere Informationen unter www.vita-akti-med.com 2. Rostocker Pflegetag 3. November 2006 HanseMesse Rostock Pflegekräfte für Pflegekräfte Die Vielfalt des Berufes, Mitdenken und selbstständiges Arbeiten, mit Menschen arbeiten, kein Tag ist wie der anderer all dies sind Vorzüge des Pflegeberufes. Mit der Pflegewissenschaft, die in den 90er Jahren entstand, meldet sich ein Berufszweig immer selbstbewusster zu Wort. Der 2. Rostocker Pflegetag, der am 3. November 2006 in der Tagungsrotunde der HanseMesse Rostock im Rahmen der vita-akti-med® stattfindet, dokumentiert diesen Anspruch. Wir bieten Fortbildung von Pflegekräften für Pflegekräfte, betonte die Pflegedienstdirektorin des Klinikums Südstadt, Sylvia Waterstradt im Gegensatz zu vielen Fortbildungen, bei denen Ärzte das Pflegepersonal schulen. Pflegekräfte aber hätten einen bestimmten Blickwinkel auf die Anforderungen des Berufes. Ein gemeinsamer Pflegetag aller Kliniken des Landes fehlte bislang, dankte die Diplom-Pflegewirtin der HanseMesse, die den Rostocker Pflegetag organisiert. Drei verschiedene Seminare werden den Pflegekräften angeboten: Die Welt im Gehirn, Zukunft der Pflege durch Kompetenzerweiterung und Leistungen für Pflegebedürftige Anforderungen an Pflegeeinrichtungen. Mit Hilfe unserer Kooperationspartner konnten wir ein anspruchsvolles Programm zusammen stellen, sagte die Projektleiterin der HanseMesse, Sylvia Häse. Der gemeinsame Austausch mache deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind, so die Pflegedienstdirektorin des Rostocker Universitätsklinikums, Rosemarie Rahmig. Das motiviert unsere Kolleginnen. Kürzere Verweildauer der Patienten und Rationalisierung des Personals haben den Pflegeberuf verändert. Wir sind immer wieder mit neuen Patienten und Schicksalen konfrontiert, sagte Rahmig. Manch eine Schwester plage das schlechte Gewissen, dass sie zu wenig Zeit habe, mit den Patienten zu sprechen. Unser Berufsstand ist sehr viel professioneller geworden, betonte Waterstradt. Der Beruf ist im Nonnenwesen entstanden und war jahrhundertlang durch Tradition geprägt. Unser Alltag ist heute völlig anders, so die 44-Jährige. Zwar seien Fortbildungen noch nicht zwingend vorgeschrieben, aber das Qualitätsmanagement, das vor den Kliniken nicht halt macht, sehe vor, dass rund 20 Prozent der Kräfte eine fachliche Weiterbildung haben. Fortbildung ist das Aushängeschild einer Klinik, sagte Waterstradt. Ich halte es für dringend erforderlich, dass künftig keine Kürzungen mehr im Personalbudget Pflege erfolgen, sagte Rosemarie Rahmig. Bei der Fülle der Aufgaben muss Zeit für den Patienten bleiben. Das Geld für qualifizierte Pflegekräfte wird immer knapper und die Anforderungen steigen ständig, monierten die Expertinnen. Am Südstadtklinikum arbeiten etwa 350 Pflegekräfte und 130 Ärzte, am Universitätsklinikum rund 1000 Pflegekräfte und 500 Ärzte. Weitere Informationen unter www.vita-akti-med.com Landesgesundheitsmesse geht in die zweite Runde Die zweite Auflage der vita-akti-med® vom 3. bis 5. November 2006 in der HanseMesse Rostock nimmt schon jetzt einen festen Platz im Terminkalender der Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft mbH ein. Über 100 Aussteller werden auf der 2. Landesgesundheitsmesse M-V auf insgesamt 6.000 Quadratmeter Ausstellungs- und Kongressfläche rund um das Thema Gesundheit informieren, teilte der Veranstalter mit. Ich bin davon überzeugt, dass wir zahlreiche Interessierte zu den drei informativen Tagen begrüßen werden, sagte die Geschäftsführerin der Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft, Petra Burmeister. Bei der ersten vita-akti-med® im vergangenen Jahr fanden rund 4.500 Besucher den Weg in die Rostocker Messehalle. Mit dem Gesundheitspass bieten wir den Besuchern eine einzigartige Möglichkeit, die eigene Gesundheit in nur kurzer Zeit umfangreich testen zu lassen, freut sich Petra Burmeister. An über 10 Stationen werden kostenlose Gesundheitschecks, wie Seh- und Hörtest, Venen- und Körperfettmessung, Herz-Kreislauf- und Lungentest, vorgenommen. Bei der Körperstatikanalyse kann z.B. ein eventuelles Ungleichgewicht der Körperstatik festgestellt werden, welches bei Betroffenen oft zu chronischen Rückenschmerzen führt. Zudem locken über 50 interessante Vorträge das Laienpublikum, um über medizinische Themen wie Depressionen, Lebensrettung, Schmerztherapie, Suchterkrankungen, Traumhafte Narkosen und Ernährung bei Kindern zu informieren. Die Fachleute aus den Kliniken des Landes garantieren für die Qualität, bedankt sich die Geschäftsführerin bei dem HANSE-Klinikum Stralsund GmbH, dem Klinikum Südstadt Rostock, dem Dietrich Bonhoeffer Klinikum Neubrandenburg, den Helios Kliniken Schwerin und dem Universitätsklinikum Rostock. Parallel zur Messe findet am 3. November der Fachkongress 2. Rostocker Pflegetag in der Tagungsrotunde statt. Hier werden sich die Pflegekräfte des Landes den neuen Anforderungen und Entwicklungen des Pflegeberufes widmen. Das Seminar Die Welt im Gehirn wird dabei u. a. Krankheiten wie Schlaganfall und Demenz aus Sicht des Pflegepersonals beleuchten. Die Seminare Zukunft der Pflege durch Kompetenzerweiterung und Leistungen für Pflegebedürftige - Anforderungen an Pflegeeinrichtungen erörtern den Wandel des Pflegeberufes. Weitere Informationen unter www.vita-akti-med.com.
Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft mbH,
Zur HanseMesse 1-2, 18106 Rostock
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