RoBau 2008 – 18. Landesbaumesse
Mecklenburg-Vorpommern
Wohnideen & Lifestyle 2008
Unser Bericht 2007


Zwerge zimmern für Zooziegen
Fotos vom Eröffnungstag Wolfgang Groß

Vom 5. bis zum 7. September ist die HanseMesse in Rostock erneut das Zentrum der Bauwirtschaft im Nordosten Deutschlands. Über 150 Aussteller werden sich dem Fachbesucher sowie dem Endverbraucher präsentieren, um über Neuheiten und Trends vom Keller bis zum Dach zu informieren.

Ein besonderes Thema der Landesbaumesse ist der umfangreiche Bereich der Holzwirtschaft. Mit der geballten Kompetenz des Fachverbandes für Holz und Kunststoff, des Landesbeirates Holz und des Holzabsatzfonds ist auf der Messe die beliebte Sonderschau Forst und Holz erneut einer der wichtigsten Anlaufpunkte für die erwarteten 12.000 Besucher. “Holz ist so haltbar wie jeder andere Baustoff, Holz ist gesund und hat die beste Ökobilanz“, sagte Hella Stein vom Landesbeirat Holz bereits im Vorfeld der Messe.

Als besonderes Highlight für unsere kleinen Besucher - an den drei erlebnisreichen Messetagen auch mal selbst den Hammer in die Hand nehmen. In Zusammenarbeit mit den Holzspezialisten wollen die Kinder der Kita „Marie Bloch“ dem Rostocker Zoo kräftig unter die Arme greifen. Die gerade eingezogenen Schneeziegen brauchen eine neue Futtertraufe und einen Kletterturm in Ihrem Gehege, und genau diesen Wunsch werden die Knirpse, nach professioneller Anleitung, unserem Zoo erfüllen. Das benötigte Holz wird vom Landesforst kostenfrei zur Verfügung gestellt und sogar direkt auf der Messe von einem mobilen Sägewerk zugeschnitten. Sämtliche Arbeitsschritte vom ersten Brett bis zum letzten Nagel können von allen Besuchern hautnah miterlebt werden. Angenehmer Holzgeruch und fliegende Späne sind also auf dem Messegelände garantiert.

Am 16. September um 10 Uhr werden Kinder und Sponsoren die Objekte an den Direktor des Rostocker Zoo, Herr Udo Nagel, vor Ort offiziell übergeben.

Die Pressekonferenz zur Landesbaumesse RoBau wird am 27. August um 11:00 Uhr im Haus der Stadtwerke in der Kröpeliner Straße 32 stattfinden. Alle Pressevertreter sind natürlich recht herzlich eingeladen.

Weitere Informationen zur Messe finden Sie im Internet unter: www.robau-rostock.de oder erhalten diese direkt unter 03 81/ 44 00 609

Viel Arbeit vor der Messe - Fotos vom Donnerstag.

 
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Die Schwarz-Weißen liefern zum Nulltarif
Milch als Energiequelle für Heizung und Warmwasser

Rapsöl oder Erdgas im Tank zum Autofahren, Solaranlagen auf dem Hausdach, Windkraftanlagen auf freiem Feld sowie die Nutzung anderer Naturressourcen gehören inzwischen zum Alltag.
Jetzt ist erneut eine Tür in Richtung natürlicher Energiequellen geöffnet worden. Wussten Sie, dass man sich mit Kuhmilch eine pottenwarme Stube schaffen kann? Glauben Sie nicht?
In Mecklenburg-Vorpommern ist der Beweis erbracht, dass es funktioniert. Milch als Energiequelle ist sauber, umweltfreundlich und obendrein kostengünstig.

Der Landwirt Oane Landman hat in Göldenitz-Rukieten bei Schwaan mit dem Rostocker Bauunternehmen ARGE-Haus Massivbau GmbH sein Haus und seinen Hof modernisiert. Sein Haupterwerb ist die Milchproduktion. Zu diesem Zwecke stallte der Landwirt 400 Milchkühe ein. Das Team auf dem Hof zapft den Tieren maschinell zweimal am Tag rund 10.000 Liter des kostbaren weißen Nahrungsmittels ab. Frisch aus dem Euter hat die Milch eine Ausgangstemperatur von 38 °C. Sie wird auf dem Bauernhof auf 4 °C herunter gekühlt und kommt in spezielle Sammelbehälter. Die Molkerei holt die Milch einmal am Tag in großen Milchsammelwagen ab, wobei die Kühlkette auch beim Transport vom Bauernhof zur Molkerei nicht unterbrochen werden darf, um so die Aktivität der Mikroorganismen zu hemmen.
Der aus Holland stammende Bauer Landman kennt sich in den Vorschriften bestens aus. Ihn bewegte der Gedanke, die alternative Energiequelle Milchwärme für sein Haus zu nutzen. Gemeinsam mit dem Heizungsfachmann Olaf Brakenwagen und der ARGE-Haus Massivbau GmbH reifte die Idee, die überschüssige Energie von 29 °C aufzufangen und zu nutzen. Die herunter gekühlte Wärme wird mittels herkömmlicher Wärmepumpen und zugehöriger Technik gespeichert, ähnlich wie sie auch bei Erdwärme oder Solaranlagen im Einsatz ist. Das bisherige Abfallprodukt Milchtemperatur reicht für die Versorgung mit Warmwasser und Heizung aus. Bei jedem Melkgang wird Energie für die Aufbereitung von 1.700 Litern Warmwasser eingefangen. Die Milchkühe liefern die wichtigste Zutat zum Nulltarif mit.

Die Schwarz-Weißen rücken von einer neuen Seite in den Mittelpunkt ihrer 7.000 Jahre alten Beziehung zu uns Menschen. „Das getestete und auf dem Hof der Landmans installierte Wärme-System läuft korrekt. Die Milch als Energiequelle kommt übrigens in keiner Weise mit irgendwelchen anderen Leitungen oder Stoffen in Berührung. Die ARGE-Haus Massivbau GmbH hat die neue Möglichkeit, überschüssige Wärme aus dem Kreislauf der Milchproduktion zu nutzen, in ihr vielseitiges Service- und Hausprogramm aufgenommen“, so Geschäftsführer Falk Rössler.

Auf der diesjährigen Landesbaumesse RoBau, die vom 5. – 7. September in der HanseMesse in Rostock stattfindet, wird der ambitionierte Bauträger das Thema Milch und Heizung im Zusammenhang mit der Nutzung alternativer Energien erstmals der Öffentlichkeit vorstellen.

Fotos von der Pressekonferenz: Joachim Kloock

 
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Der Mantel des Hauses soll Wärme speichern
Isotech AFF GmbH stellt fachgerechte Wärmedämmung vor

Ist uns kalt, ziehen wir wärmende Sachen an. Stimmt innerhalb der vier Wände die gewünschte Raumtemperatur nicht, wird geheizt. Doch das kann tüchtig den Geldbeutel belasten. Gas- und Ölpreise steigen stetig an, und oft fehlt in Altbauten die Wärmedämmung. Warmluft geht dann eigene Wege. Ein Großteil der Energie ist sprichwörtlich nicht mal für die Katz, sie entweicht ungenutzt und ist verloren.
Seit Juli 2008 muss für Immobilien auf Verlangen der künftigen Besitzer ein „Energieausweis“ vorliegen. Ein solcher Pass sagt aus, wie die Qualität der Wärmedämmung beschaffen ist. Der Fachmann liest darin wie in einem Lebenslauf, erfährt was, wann, von wem am Haus vorgenommen wurde.
Der Profi ist gefragt. Ein solcher ist auch Frank Albert, Leiter der Niederlassung Rostock der ISOTECH AFF GmbH, bestehend seit dem 1. Januar 1992. AFF steht für Abdichtung, Fassade, Fuge – drei wesentliche Bestandteile eines intakten Mantels für Gebäude. Nahezu 30.000 m² Wärmeverbundsysteme und bis 5.000 m² Fußbodenbeschichtungen werden von den versierten Handwerkern pro Jahr hergestellt. Frank Albert unterstreicht dabei die Vielseitigkeit der Leistungen, die nach DIN in fachlicher Qualität ausgeführt werden. Es kommen neben Wärmedämmverbundsystemen und Bodenbeschichtungen auch Fassadensanierungen sowie Bitumenabdichtungen zur Ausführung.
„Wärmedämmung ist ein Gebiet, das der Laie nicht ohne den Fachmann an der Seite betreten sollte“, sagt Frank Albert und er weiß auch warum. Bei falscher Ausführung wird nämlich oft der gewünschte Dämmwert nicht erreicht. Außenwände von Gebäuden sind oftmals nicht gegen Wärmeverluste geschützt. Der Energieverlust kommt zustande, weil sich beim Heizen zuerst Raumluft erwärmt und nach kurzer Zeit die Wände die Wärme aufnehmen. Doch ungedämmte Mauerwerkswände können die Wärme nicht speichern. Die Wärme wird so nach außen ungenutzt abgegeben.
Zu hören, dass Dämmung das Haus luftdicht mache und die Wände würden nicht mehr atmen könnten, sei mehr als nur ein Vorurteil. Frank Albert bestätigt: Tatsächlich wird der Luftaustausch in einem Haus zu 99 Prozent durch die Fensterlüftung vollzogen. Richtiges Lüften ist das A und O. Am Luftaustausch im Gebäude sind Wände, ob mit oder ohne Dämmung, nur mit ca. 1 Prozent beteiligt.
Kann Fassadendämmung in Eigenleistung erbracht werden? Handwerkliches Können ist unbedingte Voraussetzung. Es geht nicht nur um das Anbringen der Isolation, es bedarf auch Kenntnisse zum richtigen Material und seine Verarbeitung. Tritt z. B. Wasser in die Ummantelung ein, verliert die Fassadendämmung ihre Funktion. Dafür genügt schon ein kleiner Haarriss. Frost und Feuchtigkeit können eintreten und beginnen ihr zerstörerisches Werk. Es kommt zu Spannungen und zum Lösen der Verbundschichten.

„Isotech AFF GmbH, Niederlassung Rostock, verfügt über langjährige Erfahrungen. Ihre Handschrift hinterließen bis 40 Mitarbeiter, die alle aus der Region kommen, an vielen Objekten bei der Sanierung der Häuser Rostocker Wohnungsgesellschaften in den verschiedenen Stadtteilen. Von der guten Qualität der Arbeit spricht man über die Landesgrenzen hinaus. Gegenwärtig werden Aufträge zur Sanierung der Rostocker Stadthalle realisiert.
Die gesamte Bandbreite der Leistungen stellt die Niederlassung auf der diesjährigen RoBau vom 5. bis 7. September vor. Frank Albert: „Vor allem das Gespräch mit den Besuchern ist uns wichtig. Wir wollen darstellen, was Wärmedämmung bedeutet, wie Handwerk und Industrie in punkto Neubau und Modernisierung zusammenarbeiten und welchen Stellenwert die fachgerechte Ausführung hat.
Davon können sich Besucher und Fachleute am Stand 310 auf der RoBau 2008 überzeugen.

WIRO lockt Bauherren mit attraktiven Standorten
RoBau 2008: Marine Gehlsdorf und Hang Alt Bartelsdorf aktuelle Baugebiete

Die Hansestadt Rostock hat im Norden Deutschlands den Ruf eines attraktiven, lebenswerten Wohnstandortes in Mecklenburg-Vorpommern. Sowohl Zuzüge aus den alten Bundesländern als auch Familien, die nach der Wende im Umland der Stadt sesshaft wurden, zieht es zurück in die Stadt. Gründe dafür sind in der Infrastruktur zu suchen. In der Stadt finden Familien optimale Bedingungen in Wohnnähe vor, beispielsweise öffentlicher Nahverkehr, gesundheitliche Betreuung, Freizeitgestaltung, Einkaufsstätten und andere Dienstleistungen. Die Stadt an der Warnow ist auf diesen Trend eingestellt und hat mit 116.000 Wohnungen den größten Bestand auf dem Wohnungsmarkt im Nordosten. Das Thema Leben und Wohnen in der City steht verstärkt im Mittelpunkt künftiger Projektplanungen und Investitionen. Auf der Landesbaumesse RoBau können sich Fachleute und Besucher bei kompetenten Ausstellern davon überzeugen. Einer der größten Aussteller ist das Wohnungsunternehmen WIRO. Es hat 36.000 Wohnungen in seinem Bestand und stellte parallel zur Modernisierung mit Investitionen die Weichen für neue Baugebiete. Insgesamt hat die WIRO in 19 Wohn- und Gewerbeparks der Hansestadt ihre Handschrift hinterlassen. Dazu gehören u. a. die Wohnparks Biestow, Brinckmanshöhe, Evershagen, Kassebohm und die Holzhalbinsel. Über 4.500 Baugrundstücke für Eigenheime stehen zu Buche.

Gegenwärtig sorgen solche attraktiven Standorte wie Marine Gehlsdorf oder Hang Alt Bartelsdorf für große Nachfrage. In Gehlsdorf ist Platz für 300 voll erschlossene Baugrundstücke, 100 davon haben bereits ihren Besitzer gewechselt. In der Planung sind Biestow II sowie die Bebauung nordwestlich in Lichtenhagen auf dem „Kalverradd“ (Kälberaustrieb), wie es auf alten Flurkarten genannt wird.
Das Wohnungsunternehmen will in Zusammenarbeit mit der Hansestadt unbürokratisch Grundstücke und Bebauung forcieren. Die Größe der Bauplätze liegt bei etwa 500 bis 1000 m², das Preissegment bewegt sich im Durchschnitt zwischen 100 und 150 €/m².
Die RoBau wird auch dem aktuellen Thema Energieeinsparung einen breiten Raum einräumen. Aussteller wie die WIRO zeigen, wie Niedrig-Energiehäuser funktionieren, wie Energie effizienter genutzt werden kann, welche Erfahrungen es gibt. Im Fahrwasser des Programms von Bund und Ländern zur städtebaulichen Entwicklung sind z. B. alle Plattenbauten bzw. Altbauwohnungen saniert. Statt radikalem Rückbau dominieren Teilrückbau, Grundrissänderungen nach Mieterwünschen, Investitionen in Komfort und Wohnumfeld sowie eine gut funktionierende Infrastruktur.

Dass nicht nur der Eigenheimbau nach innovativen Lösungen sucht, wollen auch die Architekten und Ingenieure Mecklenburg-Vorpommerns auf der RoBau unterstreichen. Dabei geht es neben dem Neubau von Häusern auch um die Erhaltung alter Bauten, die sich in einem energetisch und technisch schlechten Zustand befinden und als sanierungsbedürftig gelten. Von daher besteht hier ein erhebliches Potenzial zur CO2-Reduktion und für mehr Energieeffizienz. Der Bund und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützen die Gebäudesanierung mit einer Reihe von Förderinstrumenten. Mehr dazu auf der RoBau 2008 vom 5. bis 7. September, täglich von 10 bis 18 Uhr.

Informationen zur Messe finden Sie im Internet unter: www.robau-rostock.de oder erhalten diese direkt unter 03 81/ 44 00 609.

 
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