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BalticFuture 2010 in Rostock beendet 2100 Fachbesucher auf maritimer Leistungsschau 06.05.2010 Fotos |
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Die internationale maritime Fachmesse BalticFuture 2010 ist am Donnerstag (6. Mai) in Rostock zu Ende gegangen. An drei Tagen präsentierten 113 Aussteller aus verschiedenen Nationen auf dem Gelände der HanseMesse maritime Produkte, Innovationen und Dienstleistungen. 2100 Fachbesucher, was einem deutlichen Plus gegenüber der Erstauflage der BalticFuture im Herbst 2008 mit 1200 Fachbesuchern entspricht, nutzten die Gelegenheit, sich über neue Projekte, Entwicklungen und Geschäftschancen im Ostseeraum zu informieren. Die Aussteller zeigten sich vor allem „zufrieden über die vielen qualifizierten Anfragen“ des Fachpublikums. „Wir sind zufrieden mit dem Verlauf“, zog Petra Burmeister, Geschäftsführerin der Messe- und Stadthallengesellschaft mbH, ein erstes Resümee zur einzigen internationalen Fachmesse am Standort Rostock. Sie hob die große Resonanz auf das anspruchsvolle Rahmenprogramm mit sechs Kongressen und Workshops hervor. Insgesamt 800 Teilnehmer trafen sich zum Gedankenaustausch unter anderem auf dem Bundesaußenwirtschaftstag, dem 1. Wind Energy Tag und der 2. Branchenkonferenz der Logistikwirtschaft Mecklenburg- Vorpommerns. Das kompakte Angebotspaket von Kongress und Messe ist kennzeichnend für die Komplexität der BalticFuture. Die Rostocker Fachmesse als breites Schaufenster der Entwicklung und des Wandels in der maritimen Industrie im Ostseeraum fokussierte sich in ihrer Zweitauflage auf die Offshore Windenergie und die dafür eminent wichtige Logistikbranche. Mecklenburg- Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering hatte am ersten Messetag die Branche als „dynamischen Wirtschaftszweig“ bezeichnet. Insbesondere kleinen und mittleren maritimen Zuliefererbetrieben bot die BalticFuture eine breite Plattform, um neue Kontakte zu knüpfen und neue Geschäftschancen im Bereich Offshore Windenergie auszuloten. Die Rekordzahl von über 280 Teilnehmern am Wind Energy Tag bestätigte das starke Interesse. Der internationale Charakter der Fachmesse wurde am letzten Ausstellungstag durch die Wirtschaftspräsentation der polnischen Wojewodschaft Westpommern, der Partnerregion der diesjährigen BalticFuture, zusätzlich unterstrichen. Zu bilateralen Gesprächen trafen sich zudem Teilnehmer an der internationalen Kontaktbörse B2B@BalticFuture. Durchschnittlich führten die Teilnehmer aus sieben Ländern sechs Gespräche mit potentiellen Geschäftspartnern. PRESSEMITTEILUNG 2 Die 3. BalticFuture wird vom 3. bis 5. Mai 2011 in Rostock veranstaltet. Geschäftsführerin Petra Burmeister sagte, die Fachmesse werde den eingeschlagenen Weg fortsetzen und im nächsten Jahr die Offshore Windenergie und die Logistik noch stärker in den Mittelpunkt rücken. Polnische Partnerregion Westpommern Mit einem breiten maritimen Leistungsangebot, von der Hafenlogistik
bis zu speziellen Internetdiensten, sowie einem Gemeinschaftsstand
von Unternehmen vorrangig aus dem maritimen Tourismus hat sich auf
der BalticFuture 2010 in Rostock die Wojewodschaft Westpommern
vorgestellt. Das polnische Westpommern ist die Partnerregion der
diesjährigen internationalen maritimen Fachmesse BalticFuture.
Eine Delegation von 150 polnischen Unternehmern und Politikern, die
von Witold Jablonski, Marschall der Wojewodschaft Westpommern,
angeführt wurde, informierte sich am dritten Messetag auf der
BalticFuture über Produkte, Innovationen und Dienstleistungen, die
von 110 Ausstellern aus verschiedenen Nationen präsentiert werden.
Auf einer Wirtschaftspräsentation von Westpommern im Rahmen der
BalticFuture hob Marschall Jablonski hervor, „die Chancen, die die
Ostsee bietet, wirklich zu nutzen, um Westpommern und Mecklenburg-
Vorpommern als gemeinsame Region in Europa zu entwickeln“. Die
durch die benachbarten Regionen parallel verlaufenden Nord-Süd-
Verkehrskorridore dürften nicht gegeneinander konkurrieren, sondern
seien als Entwicklungspotenzial für beide Partner zu betrachten.
Der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus von Mecklenburg-
Vorpommern Jürgen Seidel bezeichnete bei der Präsentation „die
Ostseeregion als ein Modellfall für das Zusammenwachsen Europas
insbesondere im osteuropäischen Teil des Kontinents“. Die grenzüberschreitende
Kooperation sei „der Motor der Entwicklung im Osten
von Mecklenburg-Vorpommern“. Beispielhaft nannte Seidel den
Ausbau der Strandpromenade zwischen Heringsdorf und Swinemünde
über die Grenze hinweg zur größten Flaniermeile Europas. Er begrüßte
die Initiative der polnischen Seite, im Stettiner Haff die deutschen und
polnischen Marinas miteinander zu vernetzen. Nähere Informationen unter www.baltic-future.com Kontakt: Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft mbH
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