Deponie Parkentin
Abschluß der Rekultivierung der Deponie Parkentin


Fördermittelbereitstellung: Umweltministerium Mecklenburg – Vorpommern

  • Überwachungsbehörde: Staatliches Amt für Umwelt und Natur

  • Eigentümerin der Deponie: Hansestadt Rostock

    • Finanzierung des Deponiebetriebes sowie der Baumaßnahmen zur Sicherung und Rekultivierung der Deponie aus Abfallgebühren

Deponiebetreiber: Stadtentsorgung Rostock GmbH

  • Von der Hansestadt Rostock beauftragter Entsorgungsfachbetrieb
  • Realisierung der Deponiebewirtschaftung
  • Durchführung der Maßnahmen zur Sicherung und Rekultivierung der Deponie

    Deponiebetrieb 1976 bis 1999

Ablagerungsmenge 3.000.000 t

1. Beschickungsabschnitt 6,5 ha 1976 – 1997
2. Beschickungsabschnitt 9,3 ha 1976 – 1995
3. Beschickungsabschnitt 2,4 ha 1997 – 1999

Abfallanlieferung:

  • Hansestadt Rostock
  • Landkreis Bad Doberan

Errichtung eines III Beschickungsabschnittes
Ziel: Schutz des Grundwassers vor Sickerwasseraustritt bei Ablagerung von Abfällen

  • Voraussetzungen:
    • Prüfung der Standortverhältnisse
    • Erarbeitung der Planung durch das Ingenieurbüro Dali & Partner GmbH
    • Genehmigung des Projektes durch das Staatliche Amt für Umwelt und Natur Rostock


Aufbau des Projektes Grundfläche: 2,4ha

  • Basisabdichtung

    • Geologische Barriere teilweise hergestellt d=3,0m
    • Mineralische Dichtung
    • Kunststoffdichtungsbahn
    • Schutzflies
    • Entwässerungsschicht

  • Zwischenabdichtung zum Altdeponiekörper

    • Ausgleichsschicht
    • Bentonitmatte
    • Entwässerungsschicht

  • Sickerwassererfassung

    • Entwässerungsrohre
    • Sickerwassersammel- und Kontrollschächte bis 10m tiefe
    • Sickerwassersammelleitung
    • Pumpenschacht

  • Sickerwasserspeicher

    • 2 Sickerwasserspeichertanks mit je 400 cbm Fassungsvermögen

  • Sickerwasserbehandlung

    • Sickerwasserbehandlung mit BioQuint – Verfahren, Betriebsführung Fa. Wedeco

  • Zeitliche Realisierung der Baumaßnahme: 1995 –1996
    Ausgabevolumen der Hansestadt Rostock: 10,2 Millionen DM
    Fördermittel vom Land: 1.448.799 DM(Logo HRO) (Logo SR)

    Rekultivierung der Deponie Parkentin

    Ziel: Verhinderung von schädlichen Umwelteinwirkungen durch die Deponie
    Ausschluss von Gefährdungen der Allgemeinheit

    Voraussetzungen
  • Erarbeitung einer Gefährdungsabschätzung
  • Erwerb der Grundstücksfläche für technische Einrichtungen und Grünausgleichsflächen von der Evangelisch – Lutherischen Kirche Parkentin
  • Erarbeitung des Rekultivierungsprojektes durch das Ingenieurbüro Dali & Partner GmbH
  • Genehmigung des Projektes durch das Staatliche Amt für Umwelt und Natur Rostock

    Aufbau des Projektes

    Oberfläche: 18ha
    Gasfassung

  • Errichtung von 60 Gasbrunnen, Gasleitungen und 4 Gassammelstationen zur Fassung des Deponiegases und Weiterleitung zur Gasverwertungsanlage

    Gasverwertung

  • Betreibervertrag mit NEA Norddeutsche Energieagentur für Industrie und Gewerbe GmbH Hamburg zur Errichtung eines Blockheizkraftwerkes (10.000 MWh) und dessen Betreibung mit dem Ziel der
    Energiegewinnung

  • Oberflächenabdeckung/ -abdichtung

    • Errichtung eines alternativen Oberflächenabdichtungssystems zur Vermeidung von Niederschlagseintritt in den Deponiekörper und Gasaustritten aus der Deponie
      - Ausgleichsschicht
      - Mineralische Dichtung
      - Kunststoffdichtungsbahn
      - Drainmatte
      - Rekultivierungsschicht
      - Begrünung

  • Entwässerung

    • Zur Ableitung und Klärung des Oberflächenwassers und des gereinigten Sickerwassers errichtetes Entwässerungssystem mit 2 Regenrückhalteanlagen
      Ausgleichsmaßnahmen

    • Im Rahmen der Baumaßnahme erfolgten zum Naturschutz und zur Landschaftspflege Bepflanzungen auf einer Fläche von 30.000 qm

      Zeitliche Realisierung des Projektes: 1996 – 2001
      Ausgabevolumen der Hansestadt Rostock: 32,15 Millionen DM
      Fördermittel vom Land: 5.963.764 DM
Deponie-Foto´s: Stadtentsorgung Rostock
Mit freundlicher Genehmigung.
Einige Foto´s von dem Abschluß der Rekultivierung der Deponie Parkentin:
© GROSS

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